Über Zeit, Lebenszeit und wie wir sie sinnvoll nutzen

Zu viel Arbeit…Zeit für die Familie…Spielen mit den Kindern…Freunde treffen…der lästige Haushalt…etwas Sport…und vielleicht noch ein paar Hobbys…

Kopf und die To-Do-Liste sind voll mit unzähligen Dingen, die uns jeden Tag beschäftigen. Wo soll da noch Zeit für Mitmenschen sein – ich meine für Fremde? Wie soll man sich auch darum noch Gedanken machen?

Heute macht kaum jemand etwas einfach „nur noch so“. Was heißt denn „einfach nur so“? Reicht es nicht, dass andere sich daran erfreuen, wenn man selbstlos handelt? Macht einen das Glück anderer nicht auch glücklich?

Was wäre, wenn Zeit eine ganz andere Bedeutung hätte? Wenn es nicht darum ging, wie viel Zeit wir in unserem Alltag noch verplanen können, wie viel Zeit wir noch für unnütze Dinge verschwenden?
Sondern wen es um Lebenszeit ginge. Wie viel Zeit hat man noch zu leben, und wie sinnvoll möchte man diese nutzen?

Wie viel von dieser Lebenszeit würdet ihr in gemeinnützige Arbeit stecken? Wie viel in wildfremde Menschen investieren?

„Ich bin Leo“

Ich möchte euch zusammen mit www.du-bist-ein-gewinn.de Leopold Kuchwalek vorstellen, den ich beim Schwimmtraining in Berlin Zehlendorf besucht habe. Du bist ein Gewinn ist eine Plattform der Deutschen Fernsehlotterie, die sozialen Projekten, die für solidarisches Miteinander stehen, eine Bühne gibt und sie teilweise auch direkt fördert.

Herr Kuchwalek hat im April seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ein Alter, das man erstmal erreichen muss. Aber anstatt sich zurückzulehnen und seinen verdienten Lebensabend zu genießen, unterrichtet Herr Kuchwalek Grundschüler.

Er bringt ihnen zweimal die Woche Schwimmen bei. Ganz selbstlos. Ehrenamtlich. Zwischen ihm und seinen Schülern liegt also quasi ein ganzes Jahrhundert.
Alles hört auf Leos Kommando und die Kinder finden es toll. Wie bekommt er die Jugend, von der man sagt, sie sei so schlecht erzogen, in den Griff, möchte ich von ihm wissen. „Frech werden die eigentlich nicht, die wollen ja was lernen“. Alle kommen mit einem Grinsen in die Umkleidekabine und werden von Leo mit einem Highfive begrüßt. Die Kinder haben Spaß und die Eltern sichtlich Respekt vor Leos hohem Alter.

Eine Mutter verabschiedet sich. „Sehen wir uns nächste Woche?“ fragt Leo.
„Nein, da sind wir im Urlaub auf dem Darß.“
„Da war ich auch schon mal, aber das war noch vor dem Krieg.“
Was für eine andere Dimension die Zeit für jemanden hat, der schon so viel Zeit ins Land hat ziehen sehen. Sind sie denn noch fit, frage ich ihn, und hoffe ihm nicht zu nahe zu treten. „Ich geh seit ein paar Wochen nicht mehr mit ins Wasser, aber es gibt immer was zu tun!“.

Und genau das ist es, was wir alle von ihm lernen können. Von einem Mann, der mit 100 Jahren noch eine Aufgabe hat, nämlich Kindern das Schwimmen beizubringen.

„…es gibt immer was zu tun!“

Ganz gleich wie alt, oder wie vermeintlich beschäftigt man ist.
So kann jeder seinen Beitrag beisteuern. Für mehr Menschlichkeit und für mehr Miteinander.

Mit www.du-bist-ein-gewinn.de schafft die Deutsche Fernsehlotterie nicht nur unterschiedlichen tollen sozialen Projekten, wie dem Engagement von Leopold Kuchwalek, eine Plattform, sondern bietet uns als Soziallotterie die Möglichkeit, durch ein Los die Projekte auch selbst zu fördern. Die Projekte, die noch mehr Aufmerksamkeit verdient haben, könnt ihr unter „Du bist ein Gewinn“ finden.

 

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