Klingeling • Wo bist du?

Ein schwieriges Thema: Ab wann „brauchen“ Kinder ein eigenes Handy… oder nennt man das heutzutage Smartphone? Und wie bringt man ihnen bei, verantwortungsvoller damit umzugehen?

Unsere großen Kinder (zwischen 8 und 15 Jahren) haben alle ein eigenes Smartphone.

 

Einerseits, damit sie immer, wenn sie möchten Kontakt zum getrenntlebenden Elternteil haben können. Denn wir haben auch keinen Festnetzanschluss und ich bin nicht die Frau vom Amt, die weiterleitet oder vermittelt. Und außerdem möchte ich sie erreichen können, wenn sie nicht zu Hause sind. Vor allem, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Nun könnte man sagen, das gab es früher auch nicht  und es hat auch nicht geschadet. Richtig, aber ohne die Möglichkeit mich zu erreichen, wenn sie Hilfe brauchen, würde ich sie viel später in einer Großstadt wie Hamburg losziehen lassen. So habe ich einfach ein besseres Gefühl.

Auf der anderen Seite, fördert es ihre Selbständigkeit und stärkt ihr Selbstvertrauen. Und das ist für mich kein unwichtiger Punkt: Es entlastet mich! Denn ich muss nicht ständig Kindertaxi spielen. Die Kinder können also allein losziehen, ohne dass ich mir Sorgen machen muss, nicht erreichbar zu sein.

Uns ist wohl allen klar, dass in der heutigen Zeit ein Handy oder Smartphone nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt wird. Ich würde sogar sagen, nur noch zu einem verschwindend geringen Teil.

 

Es wird gechattet, Fotos mit Freunden geteilt und halbprofessionelle Musikvideos gedreht. Und das alles am liebsten rund um die Uhr. Ich finde es nicht schlimm, es ist heutzutage einfach so! Und Kindern dieses zu verbieten, macht sie zu Außenseitern. Wenn nach der Grundschulzeit Freundschaften mit einem Klassenchat aufrechterhalten werden, schauen die Kinder, die keinen Zugang zum Internet haben, ganz gepflegt in die Röhre.

 

Trotzdem müssen wir ein Auge drauf werfen und ein Stück weit kontrollieren, was unsere Kinder mit ihren Smartphones anstellen. Denn nicht-kindgerechte oder -jugendfreie Seiten sind schnell besucht. Ein Abo viel zu einfach abgeschlossen. Um unsere Kinder davor zu schützen, müssen Eltern aufmerksam sein. Aber regelmäßige Kontrolle, kann ja auch keine Lösung sein.

Wichtig ist, dass wir mit unseren Kindern über die Gefahren sprechen.

Leider sind aber viele Gefahren nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Hier kann man einen Router-Schutz mit Kindersicherung einrichten oder eine kostenlose Software vom Jugendschutzprogramm.de verwenden.

 

Neben Antivirenprogrammen und sicheren Passwörtern sollten wir unsere Kinder für das Thema sensibilisieren. Sie sollten umsichtig mit privaten Informationen sein und nicht zu viel von sich im Netz freigeben.

 

Was machen wir, wenn unsere Kinder unterwegs sind? Und da kommen kindgerechte Handyverträge ins Spiel. Denn ich möchte nicht, dass meine Jungs mich anrufen wollen und kein Guthaben mehr auf ihrer Prepaid-Karte haben.

Da gibt es zum Beispiel Vodafone Red+Kids mit dem du selbst das Surfverhalten deiner Kinder in Grenzen halten kannst. Mit einer App auf deinem Handy, kannst du ganz einfach kontrollieren, auf welche Seiten dein Kind Zugriff erhält. Alle Sicherheitseinstellungen des Handy-Kindertarifs basieren auf der bekannten JusProg-Jugendschutzsoftware. Außerdem ermöglichen Online-Filter nach verschiedenen Altersklassen, ein sicheres Surfen für deine Kids.

 

Du kannst bestimmen, wie viel Datenvolumen du ihm zu Verfügung stellen möchtest. Und am allerwichtigsten für mich: Wann eine Internetpause fällig wird, ohne das Handy einzukassieren. 😉

Deine Lieblinge können sich über eine Flat ins Vodafone-Netz 200 Freiminuten in andere Netze und 50 Frei-SMS in alle deutschen Netze freuen, bei voller Kostenkontrolle für Eltern. Denn Sonderrufnummern und Services Hotlines sind gesperrt. Also vielleicht schaut ihr euch den Kids-Tarif von Vodafone mal an und bekommt noch bis zum 31.08. einen Kids-Tarif für 10€ statt 15€ monatlich.

 

Internetsicherheit ist ein sehr wichtiges und brandaktuelles Thema. Auf dem featured Magazin von Vodafone findet ihr weitere hilfreiche Tipps: www.vod.af/elternratgeberdigital

 

Und weil dieser Blogpost nicht ausreicht, auf sämtliche Facetten des sicheren Umgangs im Internet einzugehen, widmen sich meine Blogger-Kollegen von Mummy Mag in zwei Wochen dem Thema „Digital Parenting“. Schaut rein!

 

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