Hoteltest • Borchard’s Rookhus • Mecklenburg

Mit sechs Kindern zu verreisen, kann der Horror sein!

Diesen Satz lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Aber zum Glück geht es auch ganz entspannt, wenn man sich an Profis wie die Mitarbeiter des Rookhus wendet.

Eigentlich müssen sie ja verrückt sein, eine Familie mit sechs Kindern einzuladen, um ihr Hotel zu testen. Immerhin ist die Gefahr ziemlich groß, dass es dem einen oder anderen nicht gefällt. Wer kann schon davon ausgehen, dass Kinder aller Altersklassen zufrieden sind. Und wer kann so verrückt sein, dies öffentlich testen zu lassen?

Wenn man weiß wie gut man ist, kann man dieses Risiko durchaus eingehen!

Wir haben in den letzten Jahren einige sogenannte “Kinder-Hotels” besucht und ich bilde mir ein, dass ich mir ein Urteil erlauben kann.

Kritische Punkte sind oft mangelnde Kinderfreundlichkeit, schlechtes Essen (denn Nudeln mit Tomatensauce ist zwar großartig für Kinder, aber Mama und Papa mögen es grade im Urlaub etwas schmackhafter). Und das Freizeitangebot sollte  für alle Altersklassen etwas hergeben.

  • Punkt eins: Um ehrlich zu sein, kam ich mir bei Anreise etwas merkwürdig vor. Gedanken wie “sind die immer so nett?”, “nur weil ich darüber schreiben soll?” oder ähnliches gingen mir doch den Kopf. Aber durch Beobachtung und durch Nachrichten, die ich von einigen von euch erhielt, stellte sich raus, die sind wirklich immer so nett und es hat rein gar nichts mit diesem Blogbeitrag zu tun. Man merkt, dass die Mitarbeiter den Kontakt zu Kindern suchen, dass sie einen Draht zu ihnen bekommen möchten, um ihr Vertrauen zu erlangen und sie uns Eltern ein Stück weit abzunehmen. Und genau das macht ein Familienhotel aus.
  • Punkt zwei: Herr Borchard hat seine Ausbildung in den besten Hotels Deutschlands gemacht. Er leitet die Küche des Rookhus und wir waren uns alle einig, dieses Talent ist fast zu schade für eine Buffet.
  •  Punkt drei ist wohl am schwersten, denn wo sich Babys nach Ruhe und Eintönigkeit sehnen, will das Teenykind Halligalli-Party. Den Borchads gelingt dieser Spagat auf engstem Raume. Neben Babys-erkunden-die-Welt-Angeboten, gibt es auch einen Teenyraum mit Billardtisch und X-Box. Für die einen gibt es Streichelzoo und Bobbycar-Fuhrpark, für die Anderen Kinosaal mit Sitzsäcken. Wenn die einen sich beim Ponyreiten durch den Wald vergnügen, verbringen die anderen ihre Zeit bei Lagerfeuer und Stockbrot. Es ist einfach für jeden etwas dabei.

Und was ist mit dem erholungswert der Eltern?

Ich sag nur Saunahäuschen zur privaten Nutzung! Ein gut geheizter Pool und Kinderbetreuung, auch schon für die ganz Kleinen. Da können sich auch Mama und Papa mal eine Auszeit nehmen.

Und dann ist da noch der See…

Wenn man ehrlich ist, brauchen Kinder nicht viel zum Glücklich sein. Wasser, Sand und Eis, gehen bei jeder Jahreszeit. Wir hätten die Kinder dort tagelang beschäftigen können, ohne das ein Funken Langeweile aufgekommen wäre. Und wir waren Anfang März da, wie genial ist es dann bitte im Juli, wenn man den See in vollen Umfang nutzen kann. Baden, Tretboot fahren, Angeln usw aber wie heißt es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.

Fazit

Wer glaubt er müsste für die Annehmlichkeiten eines Cluburlaubs in eine riesen Anlage fahren, der hat sich geschnitten. Im Familieotel Borchard’s Rookhus klappt es in einem familiären Umfeld, die ganze Familie glücklich zu machen.

Und auch wenn es jetzt so klingt, als wenn ich das sagen muss, wir werden ganz sicher wieder kommen, denn genau so funktioniert Erholung mit Kindern.

 

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