Hinterm Ballermann rechts…

Wenn man erzählt, dass man häufig auf Mallorca ist, werden einem immer wieder die selben Fragen gestellt: „Kennst du einsame Strände und Buchten, die du empfehlen kannst?“

Ja kenne ich…

Nur wäre ich ja ziemlich blöd, wenn ich die hier verraten würde oder? Also erzähle ich euch von den Zweitschönsten. Was macht denn einen guten Strand aus? Wenig bis gar keine anderen Menschen und schon gar keine merkwürdigen Touristen?
Ja somit erklärt ihr euch die Frage schon selber. Schöne Strände befinden sich niemals in der Nähe von Hotellandschaften, sondern sind immer nur mit dem Auto oder sogar nur mit Geländewagen, mit langen Fußmarsch, oder nur über den Wasserweg erreichbar.

So wie diese drei Buchten:

Sie liegen alle drei direkt nebeneinander im Nord/Osten der Insel und können bequem zu Fuss erkundet werden. Zu erreichen sind sie aber nur durch Serpentinen und einer anschließenden Schotterstraße. Wenn ihr diesen Weg mit einem Mietwagen machen wollt, solltet ihr das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht haben. Denn mit Teilkasko könnte es teuer werden. Und der bekannte Spruch: „Der Weg ist das Ziel!“ bekommt hier erst richtig Bedeutung. Denn für diesen malerischen Ausblick lohnt sich sogar die Anfahrt aus Palma.

Als Belohnung bekommt ihr einen fast leeren Strand. Nein wirklich, wir saßen dort schon im Hochsommer alleine. Sand wie Puderzucker. Felsen um die man schnorcheln kann, handgroße Fische, und sogar Klippen zum springen.
Die erste Bucht nennt sich Cala Torta und ist die belebteste. Ja es gibt dort sogar einen Kiosk, was auch seine Vorteile hat. Die Zweite heißt Cala Mirijana und ist einer der schönsten Orte die ich je gesehen habe.

Und…

Ich kann es gar nicht beschreiben. Wenn man einmal dort gewesen ist, ändert man seine Meinung über Mallorca augenblicklich.

Es ist einfach traumhaft!

Die dritte und kleinste Bucht nennt sich Cala Estrèta und hat zwar keinen richtigen Strand, aber sie ist so klein, dass man hervorragend an den Felsen schnorcheln kann.

Als kleiner Tipp: Nehmt euch Badeschuhe, Crocs oder ähnliches mit, denn die Felsen sind teilweise sehr scharfkantig.

So und was wenn ihr nun im südlichen Teil der Insel untergekommen seid?

Kein Problem, ich hab gleich noch eine einsame Bucht für euch…
Naja, auch hier gibt es nicht wirklich viel Strand, aber eine Höhle zum eintauchen und Felsen zum rein springen sind doch auch was feines.

Dieses schöne Fleckchen Erde liegt im Süd/Osten der Insel, in der Nähe von Santanyí und nennt sich Cala S’Amunia. Mitten in einer hübschen Wohnsiedlung, geht eine steile Steintreppe hinunter und unten erwartet euch das Paradies.

Der Tipp mit den Badeschuhe gilt übrigen auch hier!

Und ihr bekommt sogar noch Einen: springt nur von Klippen, von denen auch Einheimische springen! Manche Felsen sehen tiefer aus als sie sind und ihr möchtet doch auf einen Folgeurlaub in der UNI-Klinik verzichten.

Für weitere Eindrücke Klickt hier! und schaut euch die Instagram-Bilder anderer Urlauber an.  Die Frage ob es sich lohnt dieser Bucht einen Besuch abzustatten hat sich dann ziemlich schell erledigt.

4 Kommentare

  1. Liebe Jennifer,

    toller Beitrag! Und danke für die Tipps der schönsten Buchen. Ich selbst bin großer Fan von Mallorca, eine Insel die doch oft von vielen unterschätzt wird, weil man sie mit feiernden Betrunkenen verbindet. Doch da gibt es noch so viel mehr, wie Du hier auch bewiesen hast.

    Liebe Grüße,
    Monika

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