Alte Schachtel und junge Hühner

Wie ich schon erzählte, haben die Jungs noch Urgroßeltern. Das liegt daran, dass in meiner Familie alle sehr früh Kinder bekommen. Ich rede nicht von richtig früh, sie waren alle Anfang 20.

Genau wie ich….
Nun stellt sich vielleicht die Frage, ob das zu früh ist, oder ob es ein zu spät gibt??
Als ich mit William schwanger war, da war ich 21. Ich war seit 5Jahren in einer Beziehung, war verheiratet, hatte einen Beruf und schon lange meinen eigenen Haushalt.
Und er war ein absolutes Wunschkind
War ich also zu jung?
In dem Stadtteil in dem wir wohnten, war ich es!!
Im Geburtsvorbereitungskurs lag das Durchschnittsalter bei…. 38?
Und ich wurde oft, mit einer Mischung aus Mitleid und Unverständnis angesehen…. .
>“Das schafft die nicht!“
>“Da wird bestimmt immer die Familie einspringen“
>“Die macht sich doch ihr Leben kaputt!
>“Armes Ding!“
Aber ich mache niemandem einen Vorwurf..
Das Bild von der unterbelichteten, überforderten, Teenymutter…
die ohne Schulabschluss, bei einem im Vollsuff entstandenen One-night-stand, nicht nur ihre Jungfräulichkeit verlor, sondern auch einen Vollbauch erwarb…
wird uns von den Medien, wunderbar eingetrichtert. 


Meine Güte, ich war 21 und nicht 12!
Aber am schlimmsten war es wohl für die Mütter, dass sich ihre Befürchtungen nicht bestätigten.
Beim Wiedersehen in der Krabbelgruppe, sahen sie sehr schnell, dass ich eben nicht überfordert bin mit meiner Situation, sondern mehr als zufrieden.
Aber wann ist denn nun das perfekte Alter, um sein erstes Kind zu bekommen?
Sind Spätgebärende zu lange auf der Suche nach Erfüllung? Versuchen sie diese im beruflichen Erfolg zu finden? .
Und was bedeutet eigentlich diese „finanzielle Absicherung“? Sind Kinder von Paaren mit einem hohen Einkommen, etwa glücklicher, als Studentenkinder?

Was war für euch das richtige Alter? 

 

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